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Kurkosten, Kostenübernahme & Co

Eines der drängendsten Probleme für viele Patienten ist die Finanzierung des Kuraufenthalts. Wie viele Leistungen im Gesundheitsbereich ist eine Kur nicht unbedingt günstig – wenn man sie aus eigenen Mitteln finanzieren müsste. Daher stellt sich vor jeder Kur automatisch die Frage, wer für die Kosten aufkommt.

In diesem Zusammenhang muss grundsätzlich unterschieden werden, auf welcher Grundlage die Kur angetreten wird. Alles was im Zusammenhang mit der Erhaltung der Arbeitskraft steht, fällt vornehmlich in den Bereich der Rentenversicherung. Daher ist diese in vielen Fällen für die Kostenübernahme für die Kur zuständig. Ein zweiter Hauptkostenträger ist die Krankenversicherung: Sie springt dann ein, wenn andere Träger der Sozialversicherung nicht für die Kosten der Kur aufkommen. Ob die Kurkosten aber tatsächlich in voller Höhe übernommen werden, hängt von mehreren Faktoren ab. Wird die Kur etwa aufgrund einer medizinischen Rehabilitation angetreten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass alle Kurkosten – bis auf die vorgeschriebenen Zuzahlungen – durch den Träger der Sozialversicherung übernommen werden. Anders dagegen die Situation, wenn eine Kur nur der Prophylaxe dient. In solchen Fällen müssen Betroffene damit rechnen, einen Teil der Kosten (insbesondere Unterkunft- und Verpflegungskosten) aus eigener Tasche zu finanzieren, da etwa die Krankenkasse in diesem Fall nur medizinisch notwendige Leistungen abdeckt.

Kurkostenübernahme

Kurkostenübernahme @iStockphoto/jachens

Die Frage, wer und in welchem Umfang die Kosten einer Kur übernimmt, ist ein komplexes Thema. Um nach der Kur nicht auf einer hohen Rechnung sitzen zu bleiben, ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld über geeignete Beratungsstellen mit der Thematik auseinanderzusetzen.

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