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Medizinische Massagen

Massagen können bei vielfältigen Beschwerden zum Einsatz kommen. Hierzu zählen Erkrankungen des Bewegungsapparates genauso wie Verspannungen, Spastiken, Sensibilitätsstörungen usw. Medizinische Massagen werden häufig als Teilkörperbehandlungen ausgeübt. Das bedeutet, dass der Masseur sich insbesondere auf ein Körperteil des Patienten, das Störungen unterliegt, konzentriert.

Masseure wenden dabei spezielle Griffe an, die jeweils eine andere Wirkung entfalten können. So können zu einer klassischen Massage zum Beispiel knetende, kreisende oder schlagende Bewegungen zählen. Massagen, die einen tatsächlichen medizinischen Nutzen entfalten sollen, sind dabei keinesfalls mit leichten Entspannungsmassagen zu vergleichen – die Arbeit an den Verspannungen und Verhärtungen kann durchaus auch für den Patienten anstrengend sein. Die wohlige Wirkung einer Massage setzt dann in der Regel nach der Behandlung ein.

Keine Massage im eigentlichen Sinne, aber dennoch eine mechanische Einwirkung durch die Hände eines Therapeuten, stellt die Lymphdrainage dar.

Bei ihr wird versucht, durch besondere Handgriffe angestaute Flüssigkeiten im Gewebe zu lösen, sodass sie über das Lymphsystem des Patienten abtransportiert werden können. Angewendet wird sie oft an Beinen und Armen, wenn diese Schwellungen zeigen oder wenn sonstige Anzeichen darauf hindeuten, dass es zu Flüssigkeitsstauungen im Körper gekommen ist.

Medizinische Massage

Medizinische Massage @iStockphoto/Ridofranz

Solche Flüssigkeitsstauungen treten häufig nach Operationen auf.

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