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Physikalische Therapie

Typisch für die physikalische Therapie sind die Kurmittel, an die man zuerst denkt, wenn die Rede von einer Kur ist. Zu den Behandlungsformen, die der physikalischen Therapie zuzuordnen sind, zählen beispielsweise Bäder, Packungen, Inhalationen und Massagen.

Auf diese gängigen Behandlungsformen werden wir im Folgenden separat eingehen, was allerdings nicht bedeuten soll, dass die Liste der Behandlungsformen in der physikalischen Therapie hiermit bereits abgeschlossen ist. Im Gegenteil: Die physikalische Therapie kennt sehr viele Behandlungsformen, die zum Beispiel auch mit dem Einsatz von Gleichstrom, UV-Licht oder Infrarot-Licht einhergehen. Auch Maßnahmen, bei denen der Patient nicht passiv sondern aktiv an der Behandlung teilnimmt, werden häufig zur physikalischen Therapie gezählt – so etwa die Atemtherapie oder die Bewegungstherapie.

Egal um welche Einzelmaßnahme der physikalischen Therapie es sich handelt, alle Behandlungsformen haben das Ziel und das Potenzial, den gesundheitlichen Zustand des Patienten zu verbessern bzw. Verschlimmerungen des Gesundheitszustandes vorzubeugen. Auch die Befreiung von Schmerzen, die das Leben der Patienten nachhaltig beeinträchtigen, ist ein Ziel der physikalischen Therapie.

Physikalische Therapie

Physikalische Therapie @iStockphoto/AdamGregor

Maßnahmen der physikalischen Therapie können nach unterschiedlichen Ereignissen verordnet werden. etwa nach Unfällen, nach OPs, nach plötzlichen Ereignissen, die die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen, und nach lang anhaltender Überlastung, die am Körper und seiner Funktionsfähigkeit Spuren hinterlassen hat. Welche Maßnahmen im Rahmen einer physikalischen Therapie bei dem jeweiligen Patienten sinnvoll erscheinen, entscheiden Ärzte und Therapeuten. Sie müssen dabei immer den individuellen Gesundheitszustand ihrer Patienten vor Augen haben, um ihnen tatsächlich helfen zu können.

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