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Reha-Pflege

Auch pflegerische Maßnahmen können erforderlich sein, wenn ein Rehabilitationsziel im Rahmen von Kuren erreicht werden soll. Maßnahmen dieser Art lassen sich unter dem Begriff Reha-Pflege zusammenfassen.

Beispiele für Hilfen, die in diesem Rahmen je nach gesundheitlichem Zustand des Patienten geleistet werden können, sind etwa die Anleitung zur Körperpflege, zur Beatmungstherapie, zum Ankleiden sowie Anleitungen, die es dem Patienten ermöglichen, kleine medizinische Versorgungen selbst durchzuführen.

Die Reha-Pflege hat somit einen aktivierenden Kontext und soll oft Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Sie muss aus diesem Grund sehr konkret an den individuellen Bedürfnissen des Patienten ausgerichtet sein. Im Vorfeld der Behandlungen muss also analysiert werden, welche Einschränkungen vorliegen. Die Reha-Pflege kann darüber hinaus aber auch dazu dienen, eine eingeschränkte Rehabilitationsfähigkeit, die nur vorübergehend bestehen wird, zu bessern oder andere Therapieziele zu erfüllen.

Reha-Pflege kann unter anderem dann notwendig sein, wenn der gesundheitliche Ist-Zustand dazu beigetragen hat, dass einzelne Aufgaben neu erlernt werden müssen. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sich ein schwerer Unfall mit entsprechenden Auswirkungen auf den Gesundheitszustand ereignet hat.

Reha-Pflege

Reha-Pflege @iStockphoto/David Peeters

Auch in der Kinder- und Jugendmedizin kann die Reha-Pflege eine große Bedeutung besitzen, etwa dann, wenn es durch Entwicklungsverzögerungen zu einem zusätzlichen pflegerischen Bedarf kommt. Erteilt wird die Reha-Pflege zu einem großen Teil von (Kinder-) Krankenpflegekräften.

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