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Stationäre Kur

Die stationäre Kur kommt immer dann infrage, wenn die Behandlungsmöglichkeiten einer ambulanten Kur nicht mehr ausreichend für das angestrebte Behandlungsziel sind oder der Patient rund um die Uhr betreut werden muss.

Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn es sich um eine Anschlussheilbehandlung (AHB) nach einem operativen Eingriff handelt und der Patient sich nicht aus eigener Kraft fortbewegen kann.

Grundlage der Kostenübernahme für die stationäre Kur ist § 23 Abs. 3 SGB V. Damit die stationäre Kur genehmigt werden kann, muss eine dringende medizinische Notwendigkeit vorliegen. Die Krankenkassen genehmigen stationäre Kuren nur als letztes Mittel, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten versagt haben.

Anders als im Rahmen der ambulanten Kur, die dem Patienten einen weiten Spielraum bei der Auswahl des Kurorts und der Kureinrichtung einräumt, ist für die stationäre Kur in erster Linie die Krankenkasse oder Rentenversicherung zuständig. Es wird festgelegt, wo, wann und in welchem Umfang eine stationäre Kur absolviert wird. In der Regel liegt die Dauer einer solchen Kur bei drei Wochen. Ein weiterer Unterschied zur ambulanten Kur liegt darin, dass der Kurgast für die Dauer der Kur krankgeschrieben wird.

Stationäre Kur

Stationäre Kur @iStockphoto/Neustockimages

Damit hat er gegenüber seinem Arbeitgeber einen Anspruch auf Fortzahlung des Lohns.

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